Im Mittelpunkt des Projekts stehen der weltweit steigende
Verbrauch natürlicher Ressourcen und die Folgen eines rasanten
Bedarfszuwachses von Holz und Papier in den modernen
Konsumgesellschaften sowie dessen Auswirkungen auf die Länder
des Südens. In Zeiten der Globalisierung definieren sich
Naturwälder
als ökonomisch rentable Nutzwälder und Forste als
Quelle oder Produktionsstätte für den wachsenden Wohlstand.
Studien zeigen, dass das Wissen um die soziale, ökologische und
kulturelle Bedeutung des Lebensraums Wald immer mehr verloren
geht. Zugleich stellt eine dramatisch zunehmende Anzahl von
Naturkatastrophen und Klimaextremen die Menschheit heute vor
eine ökologische Herausforderung nie gekannten Ausmaßes.
Es existieren zwei regionale Netz-Werke um Göttingen und
Münster, in denen u.a. neue Formen des Dialogs zwischen jüngeren und älteren Menschen stattfinden. Durch Medienworkshops,
Schreibwerkstätten und Methodentrainings wird gemeinsam ein
Buch und ein Film produziert.
Im Münsterland haben u.a. Schülerinnen der Marienschule mit
ihren Eltern und Großeltern im stadtnahen Wald eines Naturland-
Betriebes gearbeitet. Weiterhin sind in Münster die Waldschule
Cappenberg und die Waldschule Münsterland beteiligt. Im Göttinger
Land arbeiten z.B. SchülerInnen der Georg-Christoph-Lichtenberg
Gesamtschule mit der „Freien Altenarbeit Göttingen / Projekt
Zeitzeugen“ zusammen. Im Netzwerk Göttingen ist zudem die
Geschwister-Scholl-Gesamtschule eingebunden. Unser Ziel ist es,
Natur, Kultur und Generationen thematisch, räumlich
und geistig zusammen bringen.
Verantwortlich für das Projekt sind: Elisabeth Marie Mars, Leiterin
Arbeitsstelle Weltbilder Münster, Markus Hirschmann, Deutscher
Entwicklungsdienst, Leiter der Regionalen Bildungsstelle Göttingen
und Herbert Dohlen, Gesellschaft zur Förderung von Solidarität
und Partnerschaft e.V.
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